Die ersten beiden Spieltage in der knappen Bezirksoberliga Frankfurt hatten es für die dritte Garde des BVM gleich in sich: Zum Auftakt wartete mit Dortelweil der zur Zeit ärgste Konkurrent um Platz 2.
Nachdem Tabellenprimus Friedrichsdorf sich in der Hinrunde bereits mit drei Zählern absetzen konnte, galt es für den BVM Tabellenplatz 2 zu festigen und den Abstand auf Verfolger Dortelweil auf ebenfalls drei Punkte zu vergrößern, insbesondere, da der Vizemeistertitel in dieser Saison zur Teilnahme an einem Relegationswettbewerb um den Aufstieg in die Verbandsliga berechtigt.
Schon die Doppel signalisierten die Marschrichtung für den BVM: Sowohl Ira und Danny im DD, wie auch Niklas und Martin im 2. HD und Stefan und Tobi im 1. HD konnten ihre Gegner besiegen, sodass gleich bereits ein 3:0 zu Buche stand.


Desiree, die für Marie spielte und das Dameneinzel sowie auch das Mixed mit Stefan bestritt, konnte zwei weitere Punkte beisteuern, sodass der Sieg bereits schnell gesichert war. Niklas und Tobi bauten mit teils klaren Zweisatzsiegen die Führung weiter aus. Nur Martin, der im 1. Herreneinzel im ersten Satz überhaupt nicht ins Spiel gekommen war, musste an diesem Tag seinem Gegner Marco Venturella Tribut zollen und scheiterte knapp am Erspielen eines Entscheidungssatzes. Das erklärte Ziel zum Rückrundenauftakt war somit erreicht und verschaffte den Maintalern einen komfortablen Stand in der Tabelle.

 

In der darauffolgenden Woche musste man zum Tabellenfünften nach Dietesheim reisen. Die ungewöhnlichen Sichtverhältnisse in der schlechten Halle spürten die Maintaler gleich in den Doppeln. Überraschend und letztlich auch der Tagesform geschuldet gingen beide siegreiche Doppel der Vorwoche diesmal leer aus. Besonders ärgerlich war dabei die knappe Dreisatzniederlage von Stefan und Tobi im 1. HD gegen Aschenbach/Löberich, zumal man ab dem zweiten Satz eigentlich das Spiel dominiert hatte (13:21, 21:11, 19:21).
Lediglich die Damen konnten gewohnt routiniert im Doppel punkten. Leider erwischte Marie im Einzel heute keine konstante Form und unterlag trotz zwischenzeitlicher Dominanz im Spielaufbau ihrer Gegnerin Christiane Mohr in zwei Sätzen (16:21, 22:24).
Somit stand mit dem 1:3-Zwischenstand ein unbequemes Zwischenresultat zu Buche. Stefan und Ira, die kurz nach Marie ihr Mixed siegreich beendeten, schafften eine Verkürzung.
Nun war es an den Herreneinzeln, die bisherigen „Ausrutscher“ zu kompensieren. Es entwickelten bei Niklas und Tobi zwei jeweils knappe Matches. Während Niklas den ersten Satz für sich entscheiden konnte, musste Tobi jedoch zum Auftakt einen weiteren Rückschlag hinnehmen. Ähnlich knapp gelang Niklas jedoch auch ein Gewinn des zweiten Satzes und somit stand es bereits 3:3. Tobi, der ab dem zweiten Satz immer besser ins Spiel fand, ließ seinem Gegner im Entscheidungssatz mit einem 21:6 schließlich keine Chance mehr und brachte den BVM damit am heutigen Tage erstmals in Führung.
Nun stand zum Abschluss noch das 1. HE zwischen Martin und Jan Aschenbach an, in dem Martin hochmotiviert zu Werke ging, um nach dem deutlichen Hinrundensieg (7:1) auch das Rückrundenmatch mit einem „blauen Auge“ noch für Maintal zu entscheiden.
Den Auftaktsatz entschied Martin gleich für sich. Im zweiten Satz kam er in der Mitte leider total aus dem Konzept und handelte sich einen Sechs-Punkte-Rückstand ein. Mit enormer kämpferischer Leistung gelang ihm ein furioser Endspurt, der ihn in die Satzverlängerung brachte. Leider konterte sein Gegner das 20:20 mit zwei sauberen Punkten und zwang Martin in den dritten Satz, in dem der Maintaler konditionell ab der Satzmitte nichts Entscheidendes mehr entgegensetzen konnte.


So endete das Match Remis. Durch eine überraschende Niederlage von Tabellenführer Friedrichsdorf rückte der BVM damit zwar auf zwei Zähler an die Tabellenspitze heran, verpasste zugleich aber eine noch weitere Annäherung und büßte zudem ein Punkt Polster auf Rang 3 ein, sodass die Liga nun noch spannender geworden ist.
In zwei Wochen wartet nun Tabellenschlusslicht Stockstadt, bei dem man in der Hinrunde aufgrund dreier knapp verlorener Matches im Entscheidungssatz nur ein Remis erreichte und nun zwangsläufig doppelt punkten muss, bevor Ende Februar dann das große Gipfeltreffen gegen Friedrichsdorf ins Haus steht.